Christoph Sieber

Preise und Auszeichnungen

Deutscher Kleinkunstpreis 2015

In der Sparte Kabarett
Die Preisverleihung fand am 22. Februar 2015 in Mainz moderiert von Volker Pispers statt.

Der vom Mainzer-Forum-Theater Unterhaus 1972 erstmals verliehene DEUTSCHE KLEINKUNSTPREIS gilt als die bedeutendste Auszeichnung, die im deutschsprachigen Raum jährlich in der Sparte Kabarett verliehen wird. Derzeit ist er weiterhin mit seinem aktuellen Kabarettprogramm: „Alles ist nie genug!“ unterwegs. Ab September 2015 möchte er dann mit seinem neuen Programm auf Tour gehen.

Deutscher Kleinkunstpreis 2015

Memminger Maul 2013

Das Memminger Maul wird im 2-Jahres-Rhythmus im Rahmen der Memminger-Kabaretttage verliehen. Das „Memminger Maul 2013“ geht an Christoph Sieber für sein Programm „Alles ist nie genug“.

Aus der Laudatio der Jury: Christoph Sieber ist ein kluger Kopf mit analytischem Blick. Er lässt den ganzen Irrsinn, der unsere Gehirn-Festplatten im Sekundentakt flutet, nicht einfach so durch sausen, sondern hakt da ein, wo es besonders weh tut. Mit messerscharfem Witz und beeindruckendem Tempo nimmt er sich die aktuelle Tagespolitik genauso vor, wie die ganz alltäglichen Abgründe des menschlichen Daseins.

Memminger Maul 2013 Er bearbeitet ein breites Themenspektrum und es gelingt ihm das Kunststück, klassisches Polit-Kabarett mit anderen Elementen wie Pantomime, Jonglage, Rap und Comedy zu verbinden, ohne an Tiefgang zu verlieren. Im vollen Bewusstsein, dass politisches Kabarett oft nur den Druck aus dem Kessel lässt und er so selbst ein Rädchen im System ist, streut er unermüdlich Sand ins Getriebe.

Mit lauten und leisen Tönen, mit moralischem Zeigefinger und Wutausbrüchen zwingt er sein Publikum zum Nachdenken. Er darf uns auch belehren, selbst wenn es uns nicht immer gefällt. Christoph Sieber gelingt eine perfekte Mischung aus ernsthafter Kritik und humorvoller Unterhaltung.

Mindener Stichling 2012

Unterstützt von der Sparkasse Minden-Lübbecke und Melitta konnte Bürgermeister Michael Buhre zum zehnten Mal in zwei Kategorien den Kabarett-Preis der Stadt Minden, den "Mindener Stichling", verleihen.

Mit Christoph Sieber geht der Mindener Stichling an einen Solokabarettisten, der zu den erfolgreichsten der letzten Jahre gehört. Sein ständiges Scheitern an (all-)gegenwärtigen Zuständen spricht den Zuschauern nur zu oft aus der Seele. Dabei spielt es keine Rolle, ob es die politische Situation oder doch nur die Dominanz der gewöhnlichen Haushaltstechnik ist.

Mindener Stichling 2012 Er springt von zu Guttenberg über Christian Wulff zu Christoph Kolumbus, der mit iPhone nie Amerika entdeckt hätte, und zeichnet ein Bild von der Welt, das oft den (blanken) Nerv des Publikums trifft. Unterhaltung hat auch mit Haltung zu tun.

Dass seine Unterhaltung in der Tat etwas mit Haltung zu tun hat, wird spätestens dann deutlich, wenn er letztlich das Publikum in die Collage seiner skurrilen Alltagsbilder einbaut: Wir sind es, die auf der Bank einer Haltestelle sitzen, auf einen Bus warten, der nie kommt, während sich hinter uns die Rollläden schließen.

Da er diese Bilder so gekonnt pointiert darbietet, gelingt ihm das (preiswürdige) Kunststück, dass die Zuschauer sich bestens amüsieren und unterhalten werden.

Angesichts der Fülle von Kleinkunst-Preisen könnte man auf den Gedanken kommen, dass der eine oder andere obsolet ist. Dass nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Kabarettisten mit Begeisterung dabei waren, zeigt, dass der Mindener Stichling seine Berechtigung hat.

Mindener Stichling 2012(Mindener Tageblatt 19.11.2012) Begründung der Jury:
Die Jury zeichnet einen Kabarettisten aus, der in den undurchsichtigen Abgründen herumstochert und dort seine Themen findet. Zielsicher trifft er damit sein Publikum, das seine eigenen Schwächen mit Begeisterung bejubelt und dann doch nachdenken muss. Er diagnostiziert kollektive Demenz, macht aber deutlich, dass die Ursache dafür in jedem Einzelnen liegt. Die Gier ist allgegenwärtig und jeder möchte der erste sein. Das private wird so hoch politisch. Sieber kann sehr nachdenklich sein und dann in der nächsten Minute ein furioses Feuerwerk absurder Komik abfeuern. Das ist junges, aktuelles Kabarett vom Feinsten.

Mindener Stichling 2012

Bayerischer Kabarettpreis

Der Kabarettist Christoph Sieber hat den Bayerischen Kabarettpreis erhalten.

Bayerischer Kabarettpreis Den Anfang macht einer, den Moderator Michi Altinger einen der ganz "Etablierten unter den bayerischen Bühnentieren" nennt: Willy Astor hält die Laudatio für den Senkrechtstarterpreis auf Christoph Sieber.

Seine großartig verdrehte Mischung aus "Schlaudatio" und Lobes-Gstanzl bezeichnet Sieber mit seinen 42 Jahren als den "Heesters der Nachwuchsförderpreise".

"Lieber Sieber" singt Astor und würdigt ihn dafür, dass er "sein Handwerk versteht". Als studierter Pantomime begeistert Sieber anschließend selbst mit schneller Polit-Jonglage, die Augen und Ohren gleichzeitig herausfordert

Bayerischer Kabarettpreis(Von links nach rechts: Michi Altinger, Christoph Sieber, Willy Astor, Helmut Schleich, Jochen Malmsheimer, Henning Venske, Jochen Busse, Dieter Hildebrandt, Georg Schramm, Lizzy Aumeier, Tatjana Shapiro) Bayerischer KabarettpreisText BR Foto: Np Bayerischer Kabarettpreis

Leipziger Löwenzahn

Purple Schulz hielt Laudatio für Christoph Sieber in Leipzig!

Christoph Sieber ist der diesjährige Preisträger der Leipziger Lachmesse, die am Donnerstagabend zunächst mit einem Soloauftritt von Sieber im Keller des Kabaretttheaters „academixer“ eröffnet wurde. Die Leipziger Lachmesse ist von 13. – 23. Oktober 2011 wieder das internationale Zentrum des Humors.

Vor der Preisübergabe war eine Laudatio mit geheimem Laudator angekündigt. Jemand, der den Künstler und dessen Programme kennt, eine Person, mit dem der Preisträger nicht als Laudator rechnen würde, sollte den Gewinner ehren. Mit der Auswahl des Kölner Musikers und Popsängers Purple Schulz haben die Veranstalter um Arnulf Eichhorn voll ins Schwarze getroffen.

Leipziger Löwenzahn Schulz, der durch seine zahlreichen Hits auch schon vor der Wende über eine hohe Popularität in Leipzig verfügte, war dem ebenfalls seit vielen Jahren in Köln lebenden Künstler, nach Sachsen nachgereist. Das erklärt vielleicht auch sein Interesse an Kabarett und Comedy.

Nach einem Auftritt von Sieber, mit dem jetzt von der Lachmessejury ausgezeichneten Programm „Das gönn´ ich Euch!“, hatte Purple Schulz sich als bekennender Sieber Fan geoutet. „Diese Äußerung wurde ihm nun quasi zum Verhängnis“, denn er wurde ausgewählt, um bei der restlos ausverkauften Veranstaltung, für Künstler und Publikum die Gründe für die Preisvergabe zu erläutern. Klar, dass er dabei nicht auf musikalische Untermalung seiner Worte auf einer Ukulele verzichtete.

In seiner Rede bedankte Sieber sich herzlich bei Publikum, Jury und natürlich besonders bei Purple Schulz. Sieber war sichtlich bewegt, auch über die Mühen, die der Laudator auf sich genommen hatte, um ihn zu ehren.

Das große Kleinkunstfestival

Christoph Sieber gewinnt Jurypreis im Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“ „Das große Kleinkunstfestival“ in den Berliner Wühlmäusen fand in diesem Jahr zum 10. Mal statt. Dieter Hallervorden hatte zum Wettstreit eingeladen und feierte im Anschluss seinen 75. Geburtstag.

Die Veranstaltung wurde im rbb-Fernsehen über 4 Stunden lang live übertragen. Die Jury um Klaus Wowereit, Roger Willemsen, Dr. Claudia Nothelle, Gabi Decker entschied sich einstimmig für Christoph. Der regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit und Christoph umarmten sich herzlich bei der Preisübergabe.

Das große Kleinkunstfestival Als einer der ersten gratulierte der Bundespräsident persönlich auf der Bühne. Dieter Nuhr moderierte das Programm, Gäste außerhalb des Wettstreites waren u.a. Kaya Yanar, Martin Sierp, Starbugs, Rebecca Carrington & Colin Brown sowie die Vorjahressieger Simone Solga und Lars Reichow.

Die Auszeichnungen des diesjährigen Kleinkunstfestivals der Wühlmäuse gingen außerdem an Sascha Grammel (Publikumspreis), Josef Hader (Berlin-Preis) und Wolfgang Stumph (Ehren-Preis).

Das große Kleinkunstfestival Das große Kleinkunstfestival

Baden-Württembergischer Kleinkunstpreis

Kleinkunstpreis für Christoph Sieber Der Niedereschacher Christoph Sieber ist Träger des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg 2010. Der Minister im Staatsministerium Helmut Rau und Lotto-Geschäftsführer Dr. Repnik überreichten die Auszeichnung in Rust vor mehr als 300 geladenen Gästen.

Bei der festlichen Gala erhielt Sieber den Preis im Wert von 5000 Euro. "Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ist der einzige Preis dieser Art in der Bundesrepublik, der als Staatspreis von einer Landesregierung vergeben wird", sagte Rau bei der Preisverleihung im Teatro dell´Arte des Europa-Parks.

Das große KleinkunstfestivalFoto: Bernhard Rein "Christoph Sieber ist ein kluger Kopf, der mit seinem Publikum vielfältige Themen abarbeitet, so eine Art Empörungs-dienstleister", heißt es in seiner Laudatio, "er spielt mit kollektiven Aufregern, hält die nicht immer sehr froh gestimmte und matte deutsche Volksseele am Kochen, um dann mit einer raffinierten und zielsicheren Pointe dem Ganzen eine neue Wende zu geben."

Weiter heiß es: „wohltuend ist, dass er nicht nur, oft tagesaktuell parliert, sondern auch seine musikalischen und ebenso beachtlichen pantomimischen Talente auf der Bühne präsentiert. Da ergibt sich ein beachtliches Spektakel vom Tiefsinn bis zum Klamauk, vom derben bis zum intelligentesten Witz, aber immer kommt alles höchst gekonnt daher. Christoph Sieber ist ein Künstler, der den Spagat zwischen Comedy und Kabarett, zwischen Entertainment und Tiefsinn locker schafft, der auf der Bühne einen besonders unterhaltsamen Kabarettstil präsentiert und kreiert und von dem noch Vieles zu erwarten ist.

In Zeiten, in denen wir an Comedians, Entertainern und Kabarettisten nicht notleiden, sei eine ausgeprägte Bühnenpersönlichkeit mit dieser Begabungskombination eine Besonderheit.“

NRW- Kleinkunstpreis

C. Sieber wird mit dem NRW- Kleinkunstpreis ausgezeichnet

Die Bühne Pepperoni überreichte den NRW- Kleinkunstpreis "Bocholter Pepperoni" an den Kabarettisten Christoph Sieber. Im ausverkauften Bocholter Bühnenhaus verliehen Christa und Klaus Hoffs die Auszeichnung, die mit 15000 € bundesweit höchstdotierter Kleinkunstpreis ist.

Die Laudatio hielt, "Bocholter Pepperoni"- Preisträger 2007, Dieter Nuhr. Nuhr weiß, dass sich seine Gene als Mensch unwesentlich von denen eines Schimpansen unterscheiden und bleibt deshalb lieber auf dem Teppich. Das gerade Sieber den Preis erhält, findet Nuhr jedoch nicht gerecht. "Er kriegt den Preis nur, weil er intelligenter, witziger, besser ist - das ist doch ungerecht." Und ergänzt, "Viele hätten ihn gerne bekommen. Kriegen ihn aber nicht, weil sie doof und unwitzig sind - das ist doch reines Leistungsdenken! Christoph Sieber hat den Preis verdient und ich verneige mich."

2009: C. Sieber wird mit dem NRW- Kleinkunstpreis ausgezeichnet Sehr frisch, wenig fromm und definitv frei von der Leber weg – so präsentierte sich Christoph Sieber in seinem Programm. Atemlos - fast drei Stunden lang – unterbrochen von nur einer Pause – bot Sieber höchst Aktuelles mit Biss. Der Begriff der Realsatire bekam an diesem Abend einmal mehr eine besondere Bedeutung, denn besonders erschreckend offenbarte sich der deutsche Allgemeinzustand.

In dem seit Monaten ausverkauften Bocholter Bühnenhaus brachte der mittlerweile bundesweit bekannte Kabarettist die Zuschauer zum Ausflippen. In steter Abwechslung zwischen Comedy und Clownerie - mit gesichtsverzerrender Mimik zog Sieber alles durch den Kakao. Er ist charmant und böse, ernst und witzig: Christoph Sieber weiß, was die Zuschauer von ihm erwarten. Mediale- gesellschafts-politische Rundumschläge - bissig und höchst amüsant.

Ein böser, zynischer und toller Abend mit Christoph Sieber, der als Hoffnungsträger einer neuen Generation von Kabarettisten gilt. Ausgebildet in der Essener Folkwang- Schule, beherrscht er nicht nur die Form der schrillen und visuellen Comedy, sondern auch das politische Kabarett, das sich an der Geschichte der Menschheit und dem täglichen politischen Geschäft abarbeitet. Sein Auftritt in Bocholt wurde mit "standing ovations" belohnt.

2009: C. Sieber wird mit dem NRW- Kleinkunstpreis ausgezeichnet Seit vielen Jahren bereichert die Bühne Pepperoni die Kulturlandschaft in Bocholt und weit darüber hinaus mit einem abwechslungsreichen Programm an Kleinkunst, Kabarett und Comedy. Im Jahr 2004 wurde zum 1. Mal der Nordrhein-Westfälische-Kleinkunstpreis "Bocholter Pepperoni" ausgelobt. Mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000,-- € ist diese Auszeichnung der höchstdotierte Kleinkunstpreis Deutschlands. Alle zwei Jahre wird der Preis im Rahmen einer Benefiz-Gala im städtischen Bühnenhaus Bocholt verliehen. Volker Pispers erhielt den Preis 2003, Urban Priol (2005) und Dieter Nuhr (2007).

Kommentar: Vera Vitte
Wenn der Papa ohne Navigatiosngerät auf dem Weihnachtsmarkt eine Ecke sucht, um seinen Glühwein auszubrechen - oder waren es die "Panflötenspieler" die Vater zum kotzen brachte, weil er sie bereits zum fünften Mal erlebt hatte?! Scharfzüngig anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy trifft Mark und Hirn. Christoph Sieber und seine "LiDi"-Tüte machen aus satirische Gedanken ein höchst brisantes Geschehen in Deutschland. Siebers Bühne - der Showsroom, in dem messerscharfe Analysen, gekonnte Parodie und verspielte Komik miteinander vereint sind. Wenn er dem Hip-Hop eins auf die Mütze gibt und verzweifelt seine Zunge bis fast zum Kinn hängen lässt, tobt das Publikum. Christoph Sieber ist das bezwingendste Temperament seit Erfindung der Medien-Icone Anne Will. Der "Bocholter Pepperoni" an Christoph Sieber ist die richtige Entscheidung. Atemlos schnell, spontan und respektlos.

2009: C. Sieber wird mit dem NRW- Kleinkunstpreis ausgezeichnetFotograf: Thomas Neutzler

Thüringer Kleinkunstpreis

Der Thüringer Kleinkunstpreis 2008 geht an Christoph Sieber.

Der ehemalige Unterhaltungschef Wort des SWR Klaus Langer hielt eine beeindruckende Laudatio. Vertreter der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen und der Sparkasse Rhön-Rennsteig übergaben den Scheck zu einem der höchst dotierten deutschen Kleinkunstpreise.

Der "Meininger Georg" überreicht vom Förderverein und eine Urkunde der Stadt Meiningen aus der Hand des Bürgermeisters würdigten den Preisträger. Mehr demnächst...

Der Thüringer Kleinkunstpreis 2008 geht an Christoph Sieber. Thüringer Kleinkunstpreis 2008 Der Thüringer Kleinkunstpreis 2008 geht an Christoph Sieber. Mit seinem Programm „Sie haben mich verdient“ gastierte Sieber im vorigen Jahr bei den Meininger Kleinkunsttagen und begeisterte damit Publikum und Jury gleichermaßen. Die Jury würdigt mit ihrer Entscheidung Christoph Sieber als außergewöhnliches Multitalent, der seine schauspielerische und pantomimische Ausbildung stimmig einsetzt, um daraus eine abwechslungsreiche Show zu entfalten. Authentisch, vielseitig, erfrischend und mit einer ausgefeilten Gestik und Mimik zieht er das Publikum in seinen Bann. Christoph Sieber ist Absolvent der bekannten Essener Folkwang Hochschule und hat sein Talent bereits in zahlreichen Bühnen- und Fernsehauftritten unter Beweis gestellt.

Der Thüringer Kleinkunstpreis ist mit 5555.55 € dotiert und gehört damit zu den höchst dotierten Preisen in der deutschen Kleinkunstszene. Das Preisgeld wird von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Rhön-Rennsteig-Sparkasse zur Verfügung gestellt. Die Preisverleihung findet zum Auftakt der 17. Meininger Kleinkunsttage am 29.08.2008 in den Kammerspielen des Meininger Theaters statt. Die Preisfigur stellt den Meininger Theaterherzog Georg II. dar, schmunzelnd und satirisch verfremdet mit einer Knollen-Nase.

Zu den bisherigen Gewinnern des „Meininger Georg“ gehören u. a. Bettina Wegner, Frank Markus Barwasser alias Erwin Pelzig und Olaf Schubert.

Günther Weber Initiator und Projektleiter

Heilbronner Lorbeer

... Eindeutiger war das Ergebnis bei der Kabarett-Ausscheidung für die „Heilbronner Lorbeeren“: Der Villinger Christoph Sieber überzeugte mit skurrilen Parodien – übrigens nicht das erste Mal. Der 31-jährige hat schon eine ganze Reihe von Kleinkunstpreisen gewonnen und gilt als Hoffnungsträger einer neuen Kabarettgeneration.
Rhein-Neckar-Zeitung

... Da macht es Christoph Sieber besser: Statt bei Mathias Richling zu klauen, parodiert er ihn fast perfekt. Eine Stärke des Profis aus Villingen-Schwenningen, der die Jury überzeugt und den Kabarett- Wettbewerb klar gewinnt, ist eine Spontanität. Über die 30 Zentimeter tiefen Gräben, in die er beim Heilbronner Stadtbummel gestolpert ist, sagt er bissig: „Wenn ihr eine U-Bahn bauen wollt, müsst ihr tiefer baggern.“ Das Zelt kocht. Auch das Publikum hat seinen Liebling gefunden. Der Gewinner-Scheck geht an den 31-jährigen, der sein Handwerk in der Kölner Comedy-Schule gelernt hat.
Heilbronner Stimme

St.Ingberter Pfanne

Sieber kassiert auch den Publikumspreis!

Siebers Programm "Sie haben mich verdient" überzeugte das Publikum wohl vor allem durch die Mischung aus hinter- gründigem bis derbem Witz undseine pantomimischen Leistungen.

Der 33-jährige Folkwang-Absolvent hat in der Vergangenheit schon mehrere Klein- kunstpreise eingeheimst, unter anderem das "Fohlen von Nieder-sachsen"

Doppelt glücklich verlief für den Solo-Kabarettisten Christoph Sieber die St. Ingberter Woche der Kleinkunst. Nachdem er schon einen der Jury-Preise zuerkannt bekam, kassierte er nun auch noch den Publikumspreis.

St.Ingberter Pfanne

Fohlen von Niedersachsen

Nummer drei schien der Sieg sicher zu sein. Bis zum dritten Abend führte der 23-jährige Duisburger Kai Magnus Sting im Rennen um den Nachwuchs-Kabarettpreis "Das Fohlen von Niedersachsen". Doch dann ging Nummer neun an der Start.

Ein Mann, der mit seinen übergroßen Händen und linkischen Bewegungen wie eine männliche Marlene Jaschke wirkte, der politisierte und philosophierte und parodierte, ohne dass es ihm dabei auch nur ein einziges Mal die Sprache verschlug.

Und weil das eine besondere Kunst ist, war nach dem Auftritt von Nummer neun im hannoverschen Theater am Küchen-garten (TAK) klar: Alle noch kommenden Nachwuchs-kabarettisten würden es schwer haben, an Christoph Sieber aus Essen vorbeizuziehen. 13 Bewerber hatte das TAK eingeladen. Und alle konnten sie überzeugen.

Warum dann Christoph Sieber doch mit seiner weltlich-politischen Wortkunst gewonnen hat? Ganz einfach: Er nimmt die Dinge nicht nur wörtlich, er dreht sie auch noch wortgewandt weiter, und dabei zeigt sich, dass ihm Kabarett "mehr Spaß als Sex macht".

Fohlen von Niedersachsen

Melsunger Kabarettpreis

Sieber erhält den 1. Preis

MELSUNGEN. Mit Christoph Sieber als Publikumsliebling und Favorit der Jury hat der neunte Melsunger wettbewerb eine echte Entdeckung zu Tage gefördert.

Der 33-jährigen Essener mit Folkwang-Schulausbildung hat in der Bartenwetzerstadt einen Maßstab für zeitgemäßes Kabarett gesetzt. Im kleinkünstlerischen Spannungsfeld zwischen fernsehkompatiblem Flachsinn und belehrender Larmoyanz gelingt es dem 33-Jährigen, geistreiche Späße aus Politik und Zeitgeschehen zu stricken und das Ganze mit genialischem Klamauk zu würzen.

Dem „Ganzkörper-Kabarettisten" Sieber - so bezeichnete ihn der Kasseler hr-Studioleiter Klaus Krimmel in seiner Laudatio - gelingt es obendrein, stets locker und charmant zu bleiben

Melsunger Kabarettpreis

Kabarettpreis Obernburger Mühlstein

Der Obernburger Mühlstein zählt zu Deutschland´s gewichtigsten Förderpreisen, der alljährlich in und von der Kleinkunstbühne Kochsmühle in Obernburg am Main vergeben wird.

Der an die 6 kg schwere Mühlstein wird einmal als Jurypreis und als Publikumspreis vergeben.

Kabarettpreis Obernburger Mühlstein

Rostocker Koggenzieher

Komödiantisch, kabarettistisch und pantomimisch überzeugte Christoph Sieber, Gewinner des 2. Rostocker Koggenziehers. (Jury & Publikum)

Mit seinem Auftritt, der fröhlich Promis schlachtet und den modernen Aberglauben an Werbung, Umfragen oder Stars untergräbt, gewann Christoph Sieber am Samstagabend in der Bühne 602 das Finale des zweiten Wettbewerbs um den Kabarett-Preis „Rostocker Koggenzieher“. Und freute sich sehr. „Ich habe vorher gehört, dass die Leute hier das Festival mit Herz und Liebe machen, und so war's auch.“ 150 bis 200 Vorstellungen jährlich spielt Sieber. Firmengala, Comedy und Kabarett heißen seine Tummelplätze, von allzu strengen Unterscheidungen hält er nichts: „Da wird meistens schlechte Comedy mit gutem Kabarett verglichen. Aber es gibt eben auch gute Comedy und schlechtes Kabarett.“

Rostocker Koggenzieher Sieber bietet in seinem Programm, das gestern Abend nochmal in voller Länge gezeigt wurde, beides. Schlaksig kommt er auf die Bühne, fängt sein Publikum ungeniert mit plumpen Kalauern ein, um ihm dann Kabarettistisches unterzujubeln und rasant zwischen Schwach- und Tiefsinn zu pendeln. Seine Pointen kommen nicht nur aus dem Text – bei dem studierten Schauspieler und Pantomimen werden sie in fröhlichen Demonstrationen zum optischen Gaudi.

Centro Comedy Star

Christoph gewinnt nach acht Kabarettpreisen nun auch noch seinen ersten Comedy-Preis. Über 1000 Zuschauer wählten ihn auf den ersten Platz!

Centro Comedy Star Centro Comedy Star Centro Comedy Star

Künstler des Jahres

Am 30. September 2005 fand in der Kongresshalle Böblingen die 18. "Goldene Künstler-Gala" statt, bei der die Künstler des Jahres 2005 mit dem "Goldenen Künstler-Magazin" ausgezeichnet wurden.

Künstler des Jahres Christoph Sieber moderierte das vierstündige Programm und erhielt selbst die begehrte Auszeichnung in der Sparte Kabarett/Comedy.

Ehrenurkunde Bundesjugendspiele 1979

Ehrenurkunde Bundesjugendspiele 1979

Deutscher Fachmedienpreis

Ehrenurkunde Bundesjugendspiele 1979Verleihung am 8.3. in Rüsselsheim
Auszeichnung als bester Kabarettist 2004

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